Die Metallbandsäge
Die Metallbandsäge besteht zum einen aus einem Sägerahmen, welcher aus 2 Gußteilen gefertigt wird. Diese beiden Seitenteile sind an der Oberseite durch ein Stahlrohr miteinander verbunden an dem zusätzlich noch bewegliche Gewichte montiert sind. Innerhalb der Gußteile befinden sich die Laufrollen (oder auch Umlenkrollen). Das Hintere Gußteil einer Metallbandsäge ist mit einem beweglichen Arm ausgestattet, welcher direkt mit dem Maschinenbett (Untergestell) verbunden ist.
Sinn des beweglichen Arms ist es, dass sich der Kopf der Metallbandsäge beim schneiden von Material absenken kann. Dazu befindet sich ein hydraulischer Zylinder am Arm, der je nach Stellung des Ventils dann für eine langsame oder schnellere Absenkung sorgt.
Mit welchem Anpressdruck (Schnittdruck) der Sägekopf in die unterste Stellung gedrückt wird, kann mit den variabel verstellbaren Gewichten, die sich direkt am Stahlrohr befinden, gesteuert werden. Sobald die unterste Position erreicht wird, schaltet die Metallbandsäge, meistens über einen Endschalter, den weiteren Betrieb ab und der Sägekopf hebt sich automatisch wieder in die Ausgangsposition, so dass das getrennte Material aus der Maschine entnommen werden, und der nächste Trennschnitt eingeleitet werden kann.
Die 4 Umlenkrollen der Metallbandsäge werden durch einen Motor über ein Kegelscheiben Getriebe angetrieben. Hierbei wird eine Bandgeschwindigkeit von meistens 40 und 80 Metern pro Minute, welche fest durch 2 Stufen am Getriebe eingestellt werden kann, erreicht. Hochwertigere Metallbandsägen können darüber hinaus völlig variabel, durch einen Frequenzumrichter der die Motorleistung drosselt bzw. erhöht, in der Schnittgeschwindigkeit geregelt werden.
Das Sägeband selbst wird durch die 4 Umlenkrollen geführt, so dass ein sauberer Schnitt möglich wird. Um bei schwer zerspanbaren Materialien eine stabile Führung zu erreichen und ein wegknicken des Bandes zu verhindern (dieses führt dann zu einem schrägen Schnitt und nicht, wie eigentlich gewünscht, zu einer 90° Kante) befinden sich an der Ausgangsöffnung des Sägearmes noch 2 Präzisions Bandführungen mit Kugellagern, mit denen das Band milimetergenau in seiner Laufrichtung eingestellt werden kann.
Jeweils vor der Bandführung befindet sich eine Spänebürste an der Metallbandsäge , die Anhaftungen vom Sägeband entfernt, bevor es durch die Bandführungen läuft. Ohne diese Bürsten, die entweder aus Draht- oder Kunststofffasern bestehen, würde das Band beim Kontakt mit den Kugellagern sofort anfangen eine Unwucht zu erzeugen, welches zu einer unsauberen Schneidkante des zu schneidenden Materials führen würde. Der Bandwechsel auf einer Metallbandsäge gestaltet sich relativ einfach. Hierzu wird mittels eines Drehrads das Sägeband entspannt (Der Abstand aller Umlenkrollen verringert sich) und kann dann einfach abgezogen werden.
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