Gedanken zum Fotobuch
Die Entwicklung der digitalen Datenverarbeitung schreitet mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran.
Neben immer zahlreicheren Speichermedien wie Festplatten, Speicherkarten, USB-Sticks, DVD’s, CD’s und der Möglichkeit Daten bei Dienstanbietern im Internet wie z.B. Apple iPhoto oder Google Picasa zu sichern, werden Kapazität, Zugriffsgeschwindigkeit und Wiedergabequalität beständig verbessert.
Dennoch ist es bis heute nicht gelungen die Gefahr eines totalen Datenverlusts aus der Welt zu schaffen. Übertragungsfehler, versehentliches Löschen noch nicht gespeicherter Daten, Absturz der Festplatte, wenig sorgfältige Behandlung von CD’s oder DVD’s, sowie die begrenzte Lebensdauer aller Speichermedien, können zum schmerzlichen Verlust führen. Dies lässt sich vermeiden, wenn digitale Bilder auf Fotopapier gedruckt werden, sowie es bei der analogen Fotografie üblich ist.
Viele Anbieter machen es dem Kunden heutzutage sehr einfach übers Internet Abzüge ihrer schönsten Motive zu bestellen.
Ausschnitte und Formate können leicht ausgewählt werden. Und schon nach wenigen Tagen erhält man die fertigen Fotoabzüge per Post, wahlweise in Hochglanz oder Seidenmatt. Auch ein Fotobuch, professionell auf Lackpapier gedruckt und gebunden, sowie Fotokalender, Mousepads, Puzzle, T-Shirts und Tassen mit Aufdrucken der eigenen Fotoaufnahmen sind erhältlich.
Wenn einem die digitalen Hochzeitsfotos bei einem Absturz verloren gegangen sind, kann man getrost das analoge Fotobuch aus dem Regal ziehen und das auch noch nach 50 Jahren bei der goldenen Hochzeit.
Der Markt bietet mittlerweile unzählige Möglichkeiten für die Erstellung eines Fotobuchs mit eigenen Motiven. Programme wie iPhoto und Aperture für Apple-Anwender, die Adobe Photoshop Starter Edition für Windows, sowie Novell F-Spot oder digiKam für Linux sind gängig, aber nur mit dem entsprechendem Betriebssystem nutzbar.
Foto-Verwaltungs-Websites wie Google Picasa oder Flickr, bieten diesen Nutzern an ihre Bilder zentral und dort zu sortieren und zu bearbeiten.
Um aber eine Kommunikation der Online-Dienste mit der Fotobuch-Software zu gewährleisten, ist die Installation verschiedener offizieller oder auch inoffizieller Plugins (Programmerweiterungen) nötig, mit denen der Hobby-Anwender leicht überfordert wird.
Einige Online-Händler bieten deshalb auf ihren Servern eine vollständig unabhängige Software an, die es den Nutzer ermöglicht ein Fotobuch ausschließlich mit den Daten seiner Speicherkarte und einer schnellen Internetverbindung zu erstellen. Es müssen keine weiteren Programme installiert sein und sie funktioniert auch unabhängig vom Betriebssystem, was sie für Windows-, Apple- und Linux-Anwender gleichsam attraktiv macht.
Tags: Fotobücher, Fotobuch
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